Niederschlagsbild
SRF Meteo-Niederschlagsbild
| Regen | Schnee | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 mm/h | oder weniger | Flocken | |||
| mehr als | 1 mm/h | schwacher Schneefall | |||
| mehr als | 3 mm/h | mässiger Schneefall | |||
| mehr als | 10 mm/h | starker Schneefall | |||
| mehr als | 30 mm/h | sehr starker Schneefall | |||
| mehr als | 100 mm/h | extrem starker Schneefall | |||
Die SRF Meteo Niederschlagskarte zeigt Ihnen, wo sich Regentropfen oder Hagelkörner in der Atmosphäre befinden. Zusätzlich erhalten Sie mittels einer speziellen Farbskala Informationen darüber, in welchen Regionen der Niederschlag mutmasslich in Form von Schnee zu Boden fällt. Wenn Sie die Niederschlagskarte längere Zeit offen lassen, wird sie im Hintergrund laufend aktualisiert. Mit den Vertikalprofilen am oberen und rechten Bildrand wird die Niederschlagsintensität pro Höhenstufe dargestellt. Für die Darstellung dieser vertikalen Intensitätsverteilung des Niederschlages gilt die Farbskala des Regens - entsprechend sind auf den Vertikalprofilen keine zusätzliche Schnee-Informationen ersichtlich.
Wie wird zwischen Regen und Schnee unterschieden? Mit Temperatur- und Luftfeuchtigkeits-Messdaten aus der Schweiz und dem angrenzenden Ausland wird zunächst eine theoretische Schneefallgrenze berechnet. In einem zweiten Schritt wird die sogenannte Niederschlagsabkühlung in die Berechnung mit einbezogen: Das langsame Auftauen der Schneeflocken im Bereich der Schneefallgrenze entzieht Wärmeenergie aus der Umgebungsluft; diese wird in der Folge sukzessive abgekühlt, und entsprechend sinkt die eigentliche Schneefallgrenze noch etwas tiefer.
Aus der so errechneten Schneefallgrenze wird dann aus den ursprünglichen Radardaten des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie pixelweise und unter Einbezug eines digitalen Höhenmodells der Schweiz entschieden, ob der am Boden auftreffende Niederschlag flüssig oder fest ist. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Radarstationen des Bundesamtes leider nur im Flachland und in den Voralpen gute Werte liefern. Für die Alpentäler liegen dagegen nur wenig Informationen vor. Entsprechend sind auch die Daten zum Schneefall in den inneren Alpen mit Vorsicht zu geniessen.








