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Klimabeiträge

Die Erde schwitzt und der Mensch ist Schuld daran.

Ergebnisse von 20 Jahren Forschung aus der ganzen Welt führen zu dieser Aussage. Klimaänderung ist Tatsache - auch in der Schweiz. In welchem Ausmass hat sich das Klima der Schweiz verändert? Was bedeutet diese Klimaänderung für die Schweiz. Wie sieht die Zukunft aus? Und welche Massnahmen müssen wir ergreifen, damit eine Erwärmung eingedämmt werden kann?
Im UN-Klimabericht von 2007 (IPCC) wird Klartext gesprochen. Wir können uns nicht mehr der Verantwortung entziehen, die wir gegenüber unserer Umwelt haben. Am Nationalen Klimaforum treffen sich Politik, Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft um diese Fragen zu diskutieren. Auch SRF Meteo ist dabei und engagiert sich an diesem Forum als "Science Partner".

Die untenstehenden Artikel zeigen einige Aspekte der Klimaänderung auf. Die Inhalte werden laufend ergänzt. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim stöbern.

Schwächelnde Sonne: Eiszeit oder Heisszeit?

Die Sonne wird in den nächsten 90 Jahren immer schwächer. Erinnerungen an die Kleine Eiszeit werden wach. Wie stark die Sonne unser Klima beeinflussen wird, zeigt eine neue Studie. mehr

Das Christkind kommt!

Im Juli 2009 gaben Wissenschaftler der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) die Ankunft von El Niño (spanisch für „das Christkind“) bekannt. Gemäss den Experten wird sich El Niño diesen Winter noch verstärken. El Niño ist ein natürliches und regelmässig auftretendes Klimaphänomen mit globalen Auswirkungen auf das Wetter, auf die Ökosysteme und die Wirtschaft. mehr

UNO Klimakonferenz in Kopenhagen

Seit Montag treffen sich Vertreter von über 190 Nationen in Kopenhagen zur UNO Klimakonferenz, um über Massnahmen zu diskutieren, wie die Klimaänderung gebremst werden kann. Was sind die Ziele, welches sind die Hürden, und wie wahrscheinlich ist ein Erfolg? mehr

Gibt es einen kalten Winter?

Die Wassertemperaturen im zentralen Nordatlantik liegen zurzeit etwa 3 Grad tiefer als zu dieser Jahreszeit üblich. Dies sind gute Voraussetzungen für einen kalten Winter, allerdings nicht die einzigen. In den kommenden Tagen wird es zunächst in Mitteleuropa sehr mild. mehr

Zustand und Massenbilanz der Gletscher

Das Verhalten der Gletscher gilt als ein Schlüsselindikator der Klimaänderung. Sie reagieren kaum auf kurzzeitige Wetterkapriolen spiegeln aber dafür die Klimaänderungen über grössere Zeiträume sehr gut wieder. In den vergangen 25 Jahren war die Massenbilanz der Alpengletscher mehrheitlich negativ. Der Schwund zeigt ganz klar, dass die Temperatur an der Erdoberfläche gleichmässig steigt. mehr

Ende der Eisschmelze in der Arktis

Am Nordpol hat die Polarnacht begonnen. Die Temperaturen sinken und somit wird wieder mehr Eis neu gebildet als altes Eis schmilzt. Die Eisfläche nimmt also zu. Die minimale Eisausdehnung im Herbst hat zwar keinen neuen Rekordwert erreicht, doch wurde die drittkleinste Eisausdehnung seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen festgestellt. mehr

Schwindendes Eis in der Arktis

Im Sommerhalbjahr schmilzt jeweils das Eis in der Arktis teilweise ab. Das ist ganz natürlich. In den letzten Jahren sank die Eisbedeckung der Arktis aber auf neue Rekordtiefststände. Das Eisminimum wird jeweils im September erreicht. Ob es dieses Jahr wieder zu einem neuen Tiefststand kommt, ist noch offen. mehr

Der Treibhauseffekt

Vor gut 150 Jahren bewies der Wissenschaftler John Tyndall, dass bestimmte Gase Wärmestrahlung "schlucken", sie also absorbieren. Er konnte damit nachweisen, dass es auf der Erde den sogenannten "Treibhauseffekt" gibt. Physikalisch gesehen ist diese Bezeichnung allerdings nicht völlig korrekt. mehr

Biologische Kohlenstoffpumpe

Rund ein Drittel – etwa 120 Milliarden Tonnen – des seit dem Jahr 1800 vom Menschen freigesetzten Kohlenstoffdioxyds wurde von den Ozeanen aufgenommen. Warum die Ozeane während der letzten Eiszeit sehr viel Kohlenstoffdioxyd aufnahmen und somit den CO2-Gehalt der Atmosphäre senkten, zeigt eine neue Studie, die in Nature erschienen ist. mehr

Gletschersee in Grindelwald

Durch den Rückzug und das Abschmelzen des Unteren Grindelwaldgletschers hat sich in den letzten Jahren jeweils ein See oberhalb der Gletscherschlucht gebildet. Durch spontane Entleerung kam es zu einigen Hochwassern mit Überschwemmungen und damit einhergehender Gefährdung der Siedlungsräume. Auch dieses Jahr hat sich ein See gebildet, dessen Pegel in den nächsten Tagen vermutlich ansteigen wird. mehr

"Dust Bowl" – eine der schlimmsten Naturkatastrophen des 20. Jahrhunderts

Klimawissenschaftler der ETH Zürich zeigen neue Forschungsergebnisse zu der "Dust Bowl"- Dürre der 1930er Jahre in den U.S.A und Kanada. Anhand historischer Daten haben die Forscher um Prof. Stefan Brönnimann von der ETH die atmosphärische Zirkulation während der Dürreperiode rekonstruiert. Mit diesen neu gewonnen Erkenntnissen hoffen die Wissenschaftler, zukünftige Dürreperioden besser vorherzusagen. mehr

Kalter Winter trotz globaler Erwärmung

Die Schweiz, aber auch sonst weite Regionen Europas, erlebten einen kalten und schneereichen Winter. Auf den ersten Blick scheint dies im Widerspruch zur globalen Erwärmung zu stehen. Die Erwärmung ist jedoch ein über viele Jahre gemittelter und somit langfristiger Trend. Kalte Winter sind auch in Zukunft möglich, wenn auch seltener. mehr

Globale Erwärmung, Folgen, Unsicherheiten

Prof. Dr. Mojib Latif, Leibnitz-Institut für Meereswissenschaften Universität Kiel, hielt im Rahmen des 4. Extremwetterkongresses in Bremerhaven einen Vortrag zur Globalen Erwärmung, ihren Folgen, aber auch den Unsicherheiten. mehr

„Gebt mir einen Tanker voll Eisen - und ich gebe euch eine neue Eiszeit!“

Das versprach in den 80er-Jahren der US-Ozeanograf John Martin. Doch wie effizient und wie sicher ist die Eisendüngung der Ozeane im Kampf gegen die Klimaänderung? Das Düngen der Ozeane ist für viele Experten keine Lösung. Jetzt hat auch das deutsche Bundesforschungsministerium reagiert und ein Forschungsschiff zurückgepfiffen. mehr

Klimaerwärmung und Tropische Wirbelstürme

Führt eine Klimaänderung zu mehr tropischen Wirbelstürmen? „Nein“ – sagen viele Forscher. Studien zeigen, dass durch die globale Erwärmung in Zukunft eher weniger Wirbelstürme entstehen, dafür werden sie aber stärker und gefährlicher. mehr

Klimaänderung und Auswirkungen auf die Schweiz

Es gibt eine Klimaänderung und der Mensch ist Schuld daran. Dies ist die Aussage vom UN-Klimabericht 2007. Das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) veröffentlich im 4. Wissensstandbericht die fundierte wissenschaftliche Erkenntnis: „ ... der Grossteil der Klimaänderung seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist – mit grösster Wahrscheinlichkeit, das heisst mit mehr als 90-prozentiger-Sicherheit – durch den anthropogenen Treibhausanstieg bedingt. Die menschlichen Aktivitäten, an erster Stelle die Verbrennung der fossilen Brennstoffe, tragen ausschlaggebend zur Erderwärmung bei.“ [1] mehr

Eine Reise in die Klimageschichte

Thema Nummer eins in allen Zeitungen, Zeitschriften, Nachrichten und vielen Gesprächen ist momentan die Klimaänderung. Nicht zu Unrecht. Allein in den letzten 100 Jahren ist die globale Temperatur um rund 0.8 Grad angestiegen. Doch was bedeutet ein Grad wärmer oder kälter schon? Eine Reise in die Klimageschichte der Erde gibt Aufschluss über Klimaschwankungen und hilft uns, die aktuellen Folgen der Klimaänderung abzuschätzen. Denn Klimaschwankungen gibt es schon so lange, wie es die Erde gibt. mehr

Der Golfstrom in der Klimaerwärmung

Spätestens nach dem Hollywood-Streifen „The Day after Tomorrow“ im Jahr 2004 und der daraus folgenden Medienhysterie über die Risiken eines abrupten Klimawandels ist die Gefahr von Änderungen der Meeresströmungen im öffentlichen Bewusstsein verankert. Der Film basiert auf einem 13'000 Jahre alten Ereignis. Damals flossen in kürzester Zeit enorme Mengen Süsswasser in den Nordatlantik und brachten so das Golfstrom-System zum Erliegen oder schwächten es beträchtlich ab. Dies führte zu einer starken Abkühlung im Nordatlantikraum innert weniger Jahre. Nun stellt sich die Frage, ob etwas Ähnliches in naher Zukunft möglich wäre? Wie reagiert der Golfstrom auf die Klimaänderung? mehr

Wie viele Menschen erträgt das Klima?

Es war Anfang Juni: Im Nordosten Deutschlands brannte die erste Hitzewelle übers dürre Land, im Südwesten unseres nördlichen Nachbars brachten heftigste Gewitterstürme Leid und Verwüstung. In der Schweiz wuschen Niederschläge den Saharastaub aus der Luft und sorgten für sehr nasses und kühles Wetter. Im Trockenen, namentlich im ETH-Hauptgebäude, hielt ein Professor der Universität Bern eine öffentliche Vorlesung zum Thema Klimawandel. Doch in seinem Vortrag sprach Gunter Stephan nicht über klimatische Folgen und mögliche Naturkatastrophen, sondern er befasste sich mit dem brisanten Thema Bevölkerungswachstum und Umwelt. Die höchst spannende Leitfrage «Wie viele Menschen erträgt das Klima?» reichte aus, um einen kleinen Hörsaal zu füllen. mehr

Instrumente der Schweizer Klimapolitik

Die Schweiz verfolgt eine aktive Politik zur Reduktion der Treibhausgase im Inland. Mit freiwilligen Massnahmen sind die Klimaziele nicht zu erreichen, deshalb wurden mit der CO2-Abgabe, dem Emissionshandel und dem Klimarappen sowie mit weiteren Massnahmen effektive Instrumente eingeführt. mehr

Klimapolitik in der Schweiz

Die Klimaänderung ist im Bewusstsein der meisten Schweizerinnen und Schweizer. Auch die Politik beschäftigt sich zusehends mit der Problematik. Da die globale Erwärmung auf freiwilliger Basis nicht verringert werden kann, ist der weltweite Dialog und eine ausgereifte Klimapolitik notwendig. mehr