Übersicht
Schon 21 Grad in den Föhntälern
„Tavinia“ jagt Frau Holle fort!
Vorgestern schneite es bis auf 700 Meter herunter, gestern gab es Frost in Bern und heute (Mittwoch) ist das alles Schnee von gestern – oder vorgestern. Im Vorfeld von Tief „Tavinia“ kam in den Alpen Föhn auf. Bereits heute Nachmittag gab es in Buchs (SG) 21 Grad, aber auch im Mittelland war es äusserst mild.
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Tief „Tavinia“ bingt uns endlich den Goldenen Oktober! „Tavinia“ hat sich’s über Irland richtig bequem gemacht und sorgt auf ihrer Vorderseite für eine kräftige Föhnströmung. Schon am Mittwochnachmittag zeigte das Thermometer in Buchs im St. Galler Rheintal einen Höchstwert von mehr als 21,4 Grad. Die übrigen Föhngebiete waren diesem Spitzenwert aber dicht auf den Fersen. Knapp 21 Grad gab es in den Glarner Gemeinden Linthal und Schwanden, sowie im urnerischen Altdorf. Die Böenspitzen lagen zunächst sowohl auf den Bergen wie in den Föhntälern bei rund 80 Kilometern pro Stunde. Ganz allgemein stiegen die Temperaturen nördlich der Alpen deutlich an, denn aus Afrika wird generell sehr warme Luft in den Alpenraum geführt. Auch in Zürich und im Thurgauer Tannzapfenland gab es deutlich mehr als 18 Grad.
Der Föhn legt noch einen Zacken zu!
Auch morgen (Donnerstag) und am Freitag geht es mit starkem bis stürmischem Föhn weiter. Auf den Bergen werden Böen bis 120 Kilometer pro Stunde erwartet, also lokal Orkanböen, in den Tälern liegen die Windspitzen bei 80 bis 100 Kilometer pro Stunde. Die Kombination aus Föhn und milder Afrikaluft lässt auch die Temperaturen weiter ansteigen. In den Föhntälern dürften die Höchsttemperaturen bis auf 27 Grad steigen, im Mittelland dürfte spätestens am Freitag die 20 Gradmarke lokal ebenfalls erreicht werden.
Kein neuer Wintereinbruch in Sicht
Am Samstag geht zwar „Tavinia“ die Luft aus und damit lässt auch der Föhn nach. Allerdings erreicht uns von Afrika, mit Zwischenhocheinfluss, weiterhin milde Luft, und die Nullgradgrenze steigt gegen 4000 Meter an! Damit geht es auch dem Schnee, der am Montag fiel, an den Kragen. Am Sonntagabend wird es unterhalb von rund 2500 Metern an den meisten Orten wieder aper sein. Erst am Montag könnte möglicherweise eine schwache Front wieder etwas Regen bringen.







