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Föhn in den Alpen, Kaltfront am Jura

Fulminanter Wochenstart

Felix Blumer
Montag, 24. September 2012

In den Alpen begann die neue Woche mit stürmischem Föhn. Auf den südlichen Walliser Bergen wurden am Montagmorgen lokal Orkanböen mit bis zu 134 Kilometer pro Stunde gemessen, in den Tälern lagen die Spitzen zunächst bei knapp 90 Kilometern pro Stunde. Vor allem aber war es extrem mild. In Buchs SG gab es schon am Morgen um halb drei Uhr 25,8 Grad. Gleichzeitig näherte sich eine kräftige Kaltfront dem Jura.

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Am Montagmorgen tobte Föhn über den Alpen und in den nördlichen Alpentälern. Am Morgen erreichte die stärkste Böe auf dem Gornergrat mit 134 Kilometern pro Stunde sogar Orkanstärke. In den Tälern wurden am Morgen Spitzenwerte bis 90 Kilometer pro Stunde gemessen. Mit dem Föhn stiegen auch die Temperaturen stark an: Bereits am frühen Morgen zeigte das Thermometer im St. Galler Rheintal, im Urner Reusstal und im Glarnerland Werte um 25 Grad, und auch in Meiringen und im Rhonetal wurden mehr als 20 Grad gemessen. Der Föhn hält noch bis am Mittag durch, in Graubünden wahrscheinlich sogar bis Mitte Nachmittag.

Nebel im Mittelland

In weiten Teilen des Mittellandes war am Morgen gar nichts vom Föhn zu spüren. Im Gegenteil: An vielen Orten lag stockdichter Nebel, und es war nahezu windstill. Der Föhn wurde über dem Mittelland bereits wieder abgehoben. Dies zeigten auch die Temperaturen. Während es auf dem Hörnli im Zürcher Oberland auf 1100 Metern über Meer 18 Grad gab, zeigte das Thermometer im thurgauischen Aadorf auf 500 Metern über Meer nur gerade 10 Grad. Der Nebel wird sich allerdings bereits im Laufe des Vormittages auflösen. Grund dafür ist eine Kaltfront, die sich aus Westen nähert.  

Herbst und dennoch Blitz und Donner

Obwohl bereits am Samstag aus astronomischer Sicht der Herbst begann, gab es am Montagmorgen in der Romandie Gewitter. Im Laufe des Tages kommt die Front weiter nach Osten voran, und so sind einzelne Gewitter durchaus auch in der Deutschschweiz möglich, dazu fällt da und dort kräftiger Regen und es geht starker, in der Höhe teilweise sogar stürmischer, Südwestwind.